Qigong

Qigong – Leben in Balance


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Fit ohne Akrobatik und Esoterik


Qigong ist eine ganzheitliche Methode zur Gesunderhaltung und Lebenspflege sowie ein Übungsweg zur persönlichen und spirituellen Entwicklung, basierend auf dem Erfahrungsschatz der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Wörtlich übersetzt bedeutet Qigong „Arbeit mit Lebensenergie“. Die sanften, fließenden Atem- und Bewegungsübungen stärken die innere Kraft, fördern die Ausgeglichenheit und, ganz allgemein, das Wohlbefinden. Durch beständiges Üben erlangen wir zunehmend die Kontrolle über den Fluss der Lebensenergie Qi, harmonisieren Körper, Geist und Seele und schaffen so die Voraussetzung für die Beziehung zum anderen. Und dies in jedem Alter.

Voraussetzung sind Neugier, Geduld und etwas Zeit. Die von mir gelehrten Qigong-Übungen dienen der Prävention und Meditation. Ich biete keine gezielten Therapien für bestimmte gesundheitliche Indikationen an. Vielmehr gehe ich davon aus, dass meine Schüler und Schülerinnen aktiv für die eigene Fitness vorsorgen möchten. Meine Arbeit ist dabei eine Hilfe zur Selbsthilfe. Ich verstehe daher Qigong nicht als Medizin, die wir im Krankheitsfall verabreicht bekommen, sondern als Genussmittel, auf das wir uns jeden Tag aufs Neue freuen. Der gewünschte Nebeneffekt ist, dass wir uns im Alltag frischer und ausgeglichener fühlen.


Tiefer Atem

Ruhiges Herz

Klare Gedanken

Leistungsfähigkeit

Mehr Lebensfreude

Männchen

Kräftige Muskeln

Elastische Sehnen

Bewegliche Gelenke

Gutes Körpergefühl

Starkes Immunsystem


Für Jung und Alt

Ich veranstalte Qigong in freier Natur, an der Volkshochschule, in Unternehmen, Behörden, Hochschulen und medizinischen Einrichtungen, auf Reisen, für Chöre, Sportvereine und private Organisationen, im Einzelunterricht oder einfach in der Familie und im Freundeskreis.

In meinem Verständnis sind und bleiben wir Anfänger beim Qigong. Jeden Tag versuchen wir aufs Neue, besser zu werden. Das ist Qigong – nicht das Beherrschen dieser oder jener Form, sondern das stetige Bemühen um unsere Lebensgeister.

„Wenn Du es tust, kannst Du es. Wenn nicht, dann nicht.“ (Testuzan Shinagawa)


Ruhe und Kraft

Qigong eignet sich hervorragend zur Stressbewältigung. Dauerhafte physische und psychische Anspannung verhärtet die Muskulatur. Unter der Körperschale kann das Qi nicht mehr fließen, was in China wai qiang nei gan, „außen starr und innen verfault“, genannt wird. Folge sind Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Kopfschmerz oder Verdauungsbeschwerden.

Die äußeren Stressfaktoren lassen sich häufig nicht verändern, wohl aber unsere inneren Reaktionen darauf. Mit Qigong trainieren wir unsere psycho-physische Selbststeuerung, insbesondere die nicht willentlich beeinflussbaren Faktoren wie Atmung, Herzschlag und vegetatives Nervensystem. Indem wir „nach hinten schauen und die fünf Übel und sieben Leiden hinter uns lassen“, geht uns die Fähigkeit in Fleisch und Blut über, in Drucksituationen erst mal durchzuschnaufen. Indem wir „stehen wie ein Baum“, kultivieren wir unsere Widerstandsfähigkeit. Indem wir „den Bogen spannen und auf den Adler zielen“, stärken wir unser Selbstvertrauen und entwickeln die Kompetenz, Aufgaben klar zu erkennen und nach und nach effektiv zu bearbeiten.

Qigong dient aber nicht nur der Entspannung. Gemäß den Prinzipien von Yin und Yang geht es ebenso um die Steigerung von Kraft und Ausdauer. Wie das Wasser weich ist und doch den Stein auszuhöhlen vermag, so erweisen sich auch die langsam und genau ausgeführten Bewegungen des Qigong als hilfreich, um das Harte zu besiegen. Geschult werden Standfestigkeit, Konzentrationsfähigkeit und der Wille zum Leben.


Weniger ist mehr

Beim Qigong geht es weniger um Wellness oder Selbstverwirklichung.

Qigong ist die Kunst des Nichtdenkens und der Selbstvergessenheit. Wie bei anderen Zerstreuungen, etwa Malen, Spazieren oder Baden, handelt es sich bei Qigong um ein zweckfreies Spiel, bei dem nichts Zählbares herauskommen muss. Mit dem Vorteil, dass wir beim Qigong stets bei uns haben, was wir brauchen: uns selbst.

Zugleich ist es die Herausforderung beim Qigong, Absichtslosigkeit und Nicht-tun mit Beharrlichkeit zu praktizieren und zu genießen. Ich tue das beim Üben bewährter Formen wie etwa den Acht Brokaten. Zudem befasse ich mich mit den grundlegenden Qigong-Prinzipien wie Verwurzelung oder Zentrierung bei relativ unspektakulär erscheinenden Bewegungen wie der „Schüttelübung“ oder dem „Seidenfadenwickeln“, um sie zu erspüren und in den Alltag zu integrieren.


Stufen des Qigong

Beim Qigong lassen sich Übungen für Anfänger nicht ohne Weiteres von solchen für Fortgeschrittene unterscheiden. Immer wieder fangen wir von Neuem an zu üben, und jede Qigong-Übung lässt sich auf unterschiedlich intensive Weise erleben.

Dennoch bauen zwei Arten von Qigong aufeinander auf:

  • Stilles Qigong bzw. Übungen in Ruhe (Jinggong)
  • Übungen in Bewegung (Donggong).

Da Stilles Qigong (z.B. Stehende Säule) zwar grundlegend ist, aber zu Beginn die Geduld des Übenden überfordert, ist es sinnvoll, mit Qigong-in-Bewegung (z.B. Acht Brokate) zu beginnen. Mit zunehmender Erfahrung schätzt man immer mehr die scheinbar „einfachen“ Übungen.


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Für diese Erfahrung von Leichtigkeit

stehen symbolisch die Wolkenhände.